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So stellen Sie eine professionelle Nachbetreuung Ihrer Kunden sicher

Zu einer ordentlichen Abrechnung gehört auch eine Abschlussdokumentation.

Tryfonov/Adobe Stock

Dokumentieren Sie alle Arbeiten und verwendeten Materialien

Die Dokumentation eines Auftrags ist wichtig für die Nachbetreuung des Kunden. Denn nicht selten müssen nach einer gewissen Zeit Ausbesserungen vorgenommen werden. Wenn der Maler oder seine Mitarbeiter dann nicht wissen, welchen Farbton sie mischen oder bestellen müssen und welche Technik anzuwenden ist, wirkt dies unprofessionell.

Zudem erfordert eine unorganisierte Ausbesserung einen höheren Zeitaufwand. Dadurch steigen die Kosten für den Kunden und die eigenen Mitarbeiter sind länger gebunden.

Die Lösung: ein Gestaltungsprotokoll

Im Gestaltungsprotokoll sollten zunächst die Materialangaben genau dokumentiert werden. Der Farbton sollte mit Nummer und dazugehöriger Farbkarte vermerkt werden. Bei Brillux wäre dies zum Beispiel die Farbkarte Scala mit der Nummer 12.12.09. Da es für eine spätere Ausbesserung wichtig ist, muss auch die Art und Weise der Verarbeitung genau beschrieben werden. Wichtige Frage dabei: Wurde die Farbe gebürstet oder gerollt?

In einem perfekten Protokoll sind zusätzlich die verwendeten Werkzeuge wie Bürste, Microfaserwalze oder Lammfellrolle eingetragen. So kann im Fall einer Ausbesserung das Material schnell zusammengetragen und die Arbeit zügig ausgeführt werden. Als Ergänzung können in dem Protokoll außerdem Pflegehinweise für die verschiedenen Oberflächen aufgenommen werden.

Eine so vorbereitete Ausbesserung spart Zeit für das Unternehmen und Geld beim Kunden. Genau das erwartet der Kunde von dieser Phase – der Maler muss leicht, schnell und möglichst günstig ausbessern. Schließlich weiß er nichts von den Schwierigkeiten wie dem passenden Farbton oder der richtigen Technik weiß. Da könnte eine aufwendige Suche nach der richtigen Lösung unprofessionell wirken. Mit einem ordentlich geführten Gestaltungsprotokoll kann dies nicht passieren. Dieses sollte nicht nur beim Kunden, sondern auch beim Malerbetrieb archiviert werden.

Ein Tipp zum Ablauf:

Damit tatsächlich alle Änderungen während der Ausführungsphase enthalten sind, das Protokoll erst zum Abschluss des Auftrages mit Rechnungsstellung schreiben.

Ihr Kunde wird es Ihnen mit einem neuen Auftrag danken, da er Sie auch nach dem Auftrag als kompetenten Partner wahr nimmt.

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