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Ist Schweigen Gold, wenn es um Veränderungen geht?

Wie gehen Mitarbeiter mit Veränderungen um?▪️ Wochenimpuls #2/24

Colores-Pic/Adobe Stock

Veränderungen können für Unternehmen eine Chance darstellen. Oft empfinden Mitarbeiter sie jedoch als Bedrohung. Deshalb ist es wichtig, dass Führungskräfte ihre Vision und die Vorteile der Veränderungen klar und verständlich kommunizieren, um die Mitarbeiter zu motivieren. Wenn die Mitarbeiter die Gründe für die Veränderung verstehen, werden sie konstruktiv mitarbeiten.

Soweit die Hoffnung. Aber stimmt das wirklich?

Oft beobachten wir in Unternehmen, dass es trotz aller Erklärungen zu Widerstand kommt.

Warum?

Veränderungen können für Mitarbeiter oft unsicher und riskant sein. 

Gewohnte Abläufe und Sicherheiten stehen auf dem Spiel, was zu Sorgen über Kompetenz, Arbeitsplatzsicherheit und Anpassungsfähigkeit führen kann. 

Diese Unsicherheit kann Ängste auslösen, da das Bekannte und Vertraute durch Neues und Unbekanntes ersetzt wird, dessen Auswirkungen schwer vorhersehbar sind.

Dabei spielt die Persönlichkeit der jeweiligen Mitarbeiter eine große Rolle. Manche Mitarbeiter brauchen Veränderungen, während andere sie fürchten.

Und so kann es schnell passieren, dass wichtige Veränderungen im Alltag blockiert werden.

Vorschlag für einen neuen Ansatz:

In dem Buch “Die Kunst ein kreatives Leben zu führen” las ich dazu folgendes: 

Am besten ist es, nur zu verändern, ohne etwas zu erklären. 

Wenn wir über Veränderungen sprechen, gibt es leicht Missverständnisse, weil jede Veränderung mindestens zwei Seiten hat, eine negative und eine positive. Wenn wir über das Negative sprechen, fehlt das Positive und wenn wir über das Positive sprechen, fehlt das Negative. Wir können nicht zugleich auf positive und negative Weise über etwas reden. daher bleibt immer etwas unausgesprochen und das erzeugt Unsicherheit. Deshalb ist der beste Weg, nichts zu sagen und einfach zu machen.

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