Die Felsners können seit jeher sehr zufrieden mit ihren Mitarbeitern sein. Es herrscht beiderseitiges Vertrauen und so startet man 2022 einen Versuch: Die Beschäftigten sollen bereits am Donnerstagabend ins Wochenende starten können. Seither ist die Viereinhalbtagewoche passé. „Der halbe Freitag war ohnehin wenig effektiv. Die Fahrt- und Rüstzeiten standen in keinem guten Verhältnis zur Arbeitszeit“, blickt Felsner zurück. Stattdessen freuen sich jetzt alle über eine kürzere Woche, in der genauso viele Aufträge erledigt werden. Und das Wichtigste: Die gesteigerte Zufriedenheit lässt sich auch an den vielen positiven Kundenrückmeldungen messen.
Doch Vertrauen und Mut zu innovativen Arbeitszeitmodellen sind es nicht allein, die Tobias Felsner, den heutigen Inhaber und Geschäftsführer der „Malermeister Felsner GmbH“, auszeichnen. Ihm ist es wichtig, nah am Kunden zu sein. Dort beeindrucken er und seine Angestellten mit Fachwissen und professioneller, ganzheitlicher Beratung. „Was Spaß macht ist, wenn wir mit einem Wohnzimmer anfangen und noch ein Badezimmer oder ein Treppenaufgang dazukommt. Wir können dann alles aufeinander abstimmen“, erklärt der zweifache Vater. Gerne würde er dabei auch häufiger seine Expertise aus der dreijährigen Ausbildung zum Farbdesigner einsetzen, „aber Privatkunden ist das leider oft zu teuer und Architekten sehen mich als Konkurrenten. Schade, denn man könnte sich gut gegenseitig unterstützen.“




